Wichtige Gesetzesänderung ab 01.01. 2018 zur Gewährleistung!

Jetzt haben der Bundestag und der Bundesrat das neue Gewährleistungsrecht als Gesetz verabschiedet.
Hier geht es vor allem um das Werkvertragsrecht – Einbau- und Ausbaufälle.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wer eigentlich die Aus- und Wiedereinbaukosten trägt, wenn Handwerker von ihrem Lieferanten fehlerhaftes Material erhalten und es bei ihrem Kunden einbauen. Der Handwerker kann auf die Lieferung von einwandfreiem Material bestehen. Aber die Kosten des Aus- und Wiedereinbaus sowie die Anfahrtskosten muss er selbst bezahlen. Denn laut Rechtsprechung müssen bei mangelhafter Lieferung, Kosten für Fahrt und Arbeitszeit nur im Verhältnis Endkunde- Unternehmer erstattet werden, nicht aber bei B2B-Geschäftsbeziehungen.
Dies ändert sich nun.
Ab 1. Januar 2018 gilt auch bei Verträgen zwischen Unternehmern (B2B), dass neben dem Ersatz für die mangelhafte Sache auch Ersatz der Aus- und Einbaukosten verlangt werden kann.

Bitte folgen Sie diesem Link um weitere Informationen zu diesem Thema zu erhalten.

https://www.ifhkoeln.de/fileadmin/ECC_Rechtstipp/ECC-Rechtstipp_2017-Nr-143-Mai-2017.pdf

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