Hilfe für Unternehmer in der Corona-Krise

Diese Hilfen können Ihnen jetzt zustehen:

Die Bundesregierung baut die Kredithilfen für kleine und mittlere Betriebe aus. Das neue Programm "KfW-Schnellkredit 2020" macht eine noch raschere Unterstützung für mittelständische Unternehmen möglich.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/hilfen-fuer-mittelstand-173...

Wenn Ihr Umsatz aufgrund der Corona-Krise stark rückläufig ist, dann kann man Liquiditätshilfe der KfW über die Hausbank in Anspruch nehmen. Der Überbrückungskredit soll schnell ohne viel Bürokratie bereitgestellt werden.
In den ersten 6 Monaten werden nur die Zinsen erhoben, getilgt werden muss erst danach. Informieren Sie sich über die Zinskonditionen und das weitere Procedere bei Ihrer Bank.

Kurzarbeit:
Wenn nicht mehr genug Arbeit da ist, können Unternehmer ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken.
Damit sollen Entlassungen verhindert werden. Bei Kurzarbeit arbeiten die Mitarbeiter entweder gar nicht oder weniger. 60% des Nettolohnes wird von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt. Den Arbeitgebern werden zudem die Sozialversicherungsbeiträge, die sie bei Kurzarbeit zahlen müssen, in voller Höhe erstattet.
Lesen Sie hier alle Details: Arbeitsagentur

Steuerstundung :
Der Umsatz fällt, die laufenden Kosten aber bleiben. Jetzt kann man beim Finanzamt anfragen, ob eine Stundung der Steuerforderungen möglich ist. Das könnte dann der Fall sein, wenn die Krise eine Härte für den Betrieb bedeutet. Die Bundesregierung hat die Finanzämter angewiesen, bei den anzupassenden Vorauszahlungen keine strengen Anforderungen zu stellen. Säumniszuschläge sollen entfallen.
Lesen Sie die jeweiligen Bestimmungen Ihres Bundeslandes hierzu unter folgendem Link: Bundesfinanzministerium

Hilfe soll es auch für Unternehmen und Solo-Selbständige vom jeweiligen Bundesland geben.
Bayern hat beispielsweise ein Soforthilfeprogramm für Freiberufler und Unternehmen auf die Beine gestellt, das dort unterstützen soll, wo es Liquiditätsengpässe gibt oder die Existenz bedroht ist.
s. auch diesen Link, der uns über LWD-Mitglied Stephan Fischer zugestellt wurde:
https://www.baymevbm.de/baymevbm/ServiceCenter/Corona-Pandemie/Finanzier...

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat z.B. folgendes umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen.
Bereitgestellt werden direkte Finanzhilfen für kleinere und mittlere Unternehmen, die nicht zurückbezahlt werden müssen
Nach derzeitigem Stand (23. März 2020) gibt es keine bürokratischen Voraussetzungen dafür.
Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:
- 9.000 Euro für 3 Monate für antragsberechtige Soloselbstständige und Unternehmen mit 0 bis 5 Beschäftigten)
- 15.000 Euro für drei Monate für Unternehmen mit 6 bis 10 Beschäftigten
- 30.000 Euro für drei Monate für Unternehmen mit 11 bis 50 Beschäftigten
Die Antragstellung erfolgt ab Mittwochabend, 25. März 2020 bei der IHK Region Stuttgart (auch für Nichtmitglieder) und der Handwerkskammer Region Stuttgart. Weitere Informationen erhalten Sie beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg:
Soforthilfe Corona

Eine gute Zusammenfassung, was die anderen einzelnen Bundesländer anbieten, findet man hier: Soforthilfen der Bundesländer

Einen herzlichen Dank an dieser Stelle, an die Steuerberatung Hofmann & Franz aus Ludwigsburg, für die Bereitstellung wertvoller Informationen.

Share this post